DIE OMEGA SPEEDMASTER

02.06.2022 | F.C. Bauer Uhren & Juwelen

Über die Omega Speedmaster ist bereits so viel geschrieben worden und doch fasziniert uns ihre Geschichte immer wieder aufs Neue. 1957 war ihre Geburtsstunde, in die Geschichte eingegangen ist sie aber vor allem als offizieller Zeitmesser der NASA für all ihre bemannten Weltraummissionen. Sie musste dafür verschiedene Tests unter Extrembedingungen durchlaufen und war schließlich bei allen sechs Mondlandungen dabei. Doch es ist nicht nur ihre Historie, die uns so sehr an ihr begeistert.

Die Omega Speedmaster ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst – robust und edel zugleich. Von Handaufzug bis Quarz, von Stahl bis Gold, ob Metall-, Leder- oder Nylonarmbänder: In der langen Geschichte der Speedmaster entstanden über 260 Sondermodelle und Neuauflagen und doch ist sie sich in all ihren Ausführungen stets treu geblieben und hat sich als zuverlässiger Begleiter erwiesen. Dabei kann sie in den unterschiedlichsten Situationen getragen werden: vom Abenteurer bis hin zum Gentleman auf einem Fest im eleganten Rahmen, vom sportlich-casual bis hin zu Business ist die Omega Speedmaster immer die richtige Uhr und setzt ein deutliches Statement für Eleganz, Qualität und Präzision.

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„Out of this world“
Die Omega Speedmaster hat ihren liebevollen Spitznamen „Moonwatch“ erhalten, als sie Teil der Astronautenausrüstung auf der berühmten Mondlandung am 21 Juli 1969 war. Das Ende der NASA Mondmissionen markierte aber noch lange nicht das Ende Speedmaster im Weltraum. Als sich 1975 der US Kommandeur Stafford und der Russische Kommandeur Leonov im Weltall die Hände schüttelten trugen beide an ihren Handgelenken die Speedmaster. Geschmack und Stil ist eben grenzenlos.

Heutzutage wird viel diskutiert über Hesalit- oder Saphirglas. Wie so vieles ist es letztendlich alles eine Frage des Geschmacks. In der Diskussion um das richtige Glas sollte aber vor allem eines mit einfließen: wo und wann trage ich die Omega Speedmaster. Hesalit ist im Grunde OMEGAs Bezeichnung für Plexiglas, also Acryl. Das Material wird auch in der Kunst, Medizin und vielen weiteren Bereichen genutzt. Es zersplittert nicht gleich in tausend Stücke, wenn es Druck ausgesetzt wird und verschmutzt auch nicht so leicht und muss daher nicht ständig poliert oder von unschönen Fingerabdrücken befreit werden. Aufgrund dieser Eigenschaften besaßen alle Speedmaster Uhren, die mit zum Mond geflogen sind, ein Hesalitglas. Darüber hinaus verleiht das gewölbte Hesalitglas mit seinen abgerundeten Kanten dem Zifferblatt der Speedmaster einen transparenteren und wärmeren Vintage-Charakter. Beim genauen Hinsehen erkennt man ein winziges OMEGA Logo im Zentrum des Glases.

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Saphirglas hingegen ist nicht nur äußerst kratzresistent, sondern auch so kristallklar, dass Hersteller auf ihm eine Antireflexschicht auftragen können, ohne dass das Material dabei unscharf wird. Winzige Kratzer sind auch daher auch nicht direkt auf dem Glas, sondern der feinen AR-Beschichtung (Antireflexbeschichtung) darüber. Saphirglas ist äußerst robust und weist eine Härte von rund 2.000 Vickers auf. Im Vergleich dazu hat Hesalitglas gerade einmal eine Härte von rund 500 Vickers.

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In der vierten Generation schlägt im Inneren der Omega Speedmaster das Co-Axial Master Chronometer Kaliber 3861, in dem vier Jahre Entwicklungsarbeit stecken. Das Uhrwerk beeindruckt mit einer sehr hohen Ganggenauigkeit, ist gegen Magnetfelder von bis zu 15.000 Gauß resistent – und wurde jetzt als Master Chronometer zertifiziert und entspricht somit dem höchsten Standard der Schweizer Uhrenindustrie. Beim Armband gibt es optische Neuerungen: Die neue Linie wird um ein integriertes, komplett gebürstetes Armband mit fünf Gliedern per Reihe ergänzt. Unverändert bleiben die satinierte Schließe und ein poliertes Omega-Logo. Das bewährte Gehäuse- und Zifferblatt-Design wurde nicht stark verändert. Immer noch liegt die Gehäusegröße bei 42 mm und die umlaufende Aluminiumlünette trägt eine Tachymeterskala. Dem aufmerksamen Betrachter fällt jedoch auf, dass sich auf der Minuterie nun nur noch drei Teilstriche pro Sekunde befinden, was der Frequenz des Kalibers 3861 geschuldet ist. Zwar hatte auch die vorherige Moonwatch eine Frequenz von 3 Hz, die Minuterie allerdings war mit fünf Teilstrichen ausgestattet, wie bei einem Werk mit 28.800 A/h.

Für welches Modell sie sich auch entscheiden, mit der Omega Speedmaster treffen sie immer eine gute Wahl. Kompetente Beratung hierzu bekommen sie bei Juwelier Bauer in München. Bereits in dritter Generation vor Ort verbindet das familiengeführte Traditionsunternehmen vor allem eines: die Leidenschaft, die sich auch in jedem Kundengespräch widerspiegelt. Lassen Sie sich von der ikonischen OMEGA Speedmaster Professional Moonwatch bezaubern, dem wahrscheinlich berühmtesten Chronographen auf und jenseits der Erde mit einer Beratung bei Juwelier Bauer, die ebenfalls „out of this world“ zu sein scheint, aber eben nur scheint.

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